Professionelle Katzenvermittlungen und Beratungen

Katzeninfos

Haben Sie eine Frage, die hier noch nicht gestellt wurde? Schreiben Sie uns und ggf. nehmen wir diese – natürlich inklusive Antwort – in unseren FAQ mit auf.
Wir freuen uns!

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Tierschutz allgemein

Dann zögern Sie nicht, rufen Sie die Polizei oder beim Veterinäramt Berlin an: Veterinär- und Lebensmittelaufsichtsamt Berlin (click!) Telefon: 030 / 9018 – 43232 Dulden Sie keine Tierquälerei!
Händler und Züchter lassen Tiere aus finanziellen Gründen produzieren bzw. produzieren selbst. Wir sind der Ansicht, dass es mehr als genug Tiere gibt, die schon heute in Tierheimen und Tierschutzvereinen auf ein Zuhause warten oder (noch schlimmer) ausgesetzt in den Straßen ums Überleben kämpfen. Wir brauchen nicht noch mehr Tiere. Zur Zucht meinen wir: Der Mensch hat nicht das Recht, sich die Tiere so zu ‘machen’, wie er sie gerne hätte.

Grundsätzliches zum Verein

Unser Verein hat Kapazitäten für ca. 25 Katzen. Die genaue Zahl hängt von vielen Faktoren ab. Da wir unsere Vierbeiner in Gruppen halten und nicht in Käfige sperren, hängt die Gruppengröße – und damit die Gesamtzahl – auch von der Verträglichkeit untereinander ab.
Wir nehmen sowohl den Begriff des Tierschutzes als auch den Begriff der Tierrechte sehr ernst. Das bedeutet, dass bei uns alle Arten von Katzen leben, kleine, große, junge, alte, zurückhaltende, freche, gesunde, gehandicapte – jedes Tier hat die Chance auf ein schönes Zuhause verdient!
Der Verein ist stets eine Zwischenstation und ersetzt niemals ein richtiges Zuhause. Dennoch tun wir alles, damit sich unsere Miezen wohlfühlen. Von morgens bis abends ist der Verein besetzt, es gibt Mitarbeiter, Ehrenamtler und Mitglieder, die sich um die Katzen kümmern.
Das sind Großraumvolièren. In jedem unserer vier Räume steht eine solche Volière. Sie dient der temporären Trennung von Neuzugängen, die sich erst einmal beschnuppern müssen bzw. als Futterplatz für Neuzugänge, die noch nicht auf artgemäßes Futter umgestellt sind. Normalerweise stehen diese Volièren offen, da wir niemanden ‘einsperren’ wollen.
Wir füttern hochwertiges Nassfutter.
Wird eine Katze krank, dann wird sie natürlich umgehend therapiert. Wir legen Wert auf ganzheitliche Behandlungen, die die Ursachen und nicht nur die Symptome bekämpfen. Neben Tierärzten arbeiten wir daher auch mit Homöopathen und Tierheilpraktikern zusammen.
Wir finanzieren unsere Arbeit durch Spenden, Weihnachtsmärkte, Straßenfeste und Beiträge unserer Mitglieder sowie zu einem kleineren Teil durch Abgabe- und Schutzgebühren. Alle Ehrenamtlichen und Vorstände arbeiten selbstverständlich entgeltfrei. Daneben beschäftigen wir ALGII-Empfänger, die im Rahmen von staatlich finanzierten und vergüteten Maßnahmen wieder auf den ersten Arbeitsmarkt vorbereitet werden sollen. Auch unsere Teilnehmer am freiwilligen ökologischen Jahr bekommen von ihrem Träger ein kleines Entgelt. Wir achten jedoch darauf, Abhängigkeiten von solcherlei staatlich finanzierten Maßnahmen in einem vertretbaren Rahmen zu halten. Andererseits halten wir die Förderung dieser Maßnahmen für zu wichtig, um sie nicht zu unterstützen.
Wenn Sie einen Termin vereinbaren – ja. Wir sind kein jederzeit offenes Haus und dosieren die Besucher bewusst, um unsere Katzen nicht zu überfordern. Nach einer Terminvereinbarung haben wir auch ausreichend Zeit, um uns um Sie und Ihre Fragen zu kümmern.

Abgabe von Katzen

Sofern sie keine ansteckenden Erkrankungen hat – im Prinzip ja. Wir müssen jedoch in jedem Einzelfall entscheiden, ob ein passender Platz in einer der Gruppen vorhanden ist.
Nein, das geht leider nicht. Im Fall von Fundtieren wenden Sie sich bitte an einen Tierarzt oder das Tierheim (siehe Links). Das Tierheim betreibt eine “Tiersammelstelle”, die Fundtiere entgegennimmt sofern es Haustiere sind. Handelt es sich beim Fundtier um ein Wildtier, kontaktieren Sie direkt das Wildtiertelefon unter (030) 64 19 37 23 oder senden Sie eine E-Mail an wildtiere@senstadt.verwalt-berlin.de
Die Abgabegebühr beträgt 50 Euro. Dazu kommt eine Grunduntersuchung beim Tierarzt und ein kleines Blutbild. Beides wird vom ehemaligen Halter übernommen. Mit der ärztlichen Untersuchung und dem Blutbild stellen wir sicher, dass wir uns keine Erkrankungen in den Verein holen.
Natürlich. Wir werden jedoch alles daran setzen, sie von Beginn an umzustellen und sie so schnell wie möglich an artgemäßes Nassfutter zu gewöhnen. In der Umstellungsphase gibt es gewöhnlich einen Mix.
Wenn Sie sich auf eines verlassen können, dann darauf. Wir stimmen einer Vermittlung nur zu, wenn die Chemie zwischen Mensch und Katze wirklich stimmt. Zudem sehen wir uns vorher genau an, wo die Tiere hinkommen. Und schließlich beraten wir den künftigen Halter in jeder Frage eingehend, die die Katzenhaltung betrifft. Unser Erfolg gibt uns Recht, Rückabwicklungen sind bei uns die absolute Ausnahme.

Vermittlung von Katzen

Alle ausgewachsenen Katzen, die wir vermitteln sind kastriert. Im Falle von (noch) nicht kastrierten Katzenkindern, müssen Sie sich schriftlich zur Kastration verpflichten, was wir auch kontrollieren. Alle Katzen haben die Impfungen, die wir für notwendig erachten. Lesen Sie hierzu das Thema Impfen (click!).
Wir vermittlen nur in Ausnahmefällen in Einzelhaltung. Es gibt leider Tiere, die wegen ihres Verhaltens gegenüber anderen Katzen nur alleine vermittelt werden können. In diesen Fällen legen wir aber besonderen Wert auf die Verhältnisse im neuen Zuhause, insbesondere darauf, dass die Katze außreichend lange Gesellschaft hat – wenn schon nicht mit Artgenossen, dann zumindest mit ihrem Menschen.
Erfahrungsgemäß ist es genau andersherum. Meist zeigen unsere Katzen dem Interessenten sehr deutlich, wo die Liebe hinfällt. Daher erwarten wir von einem Interessenten auch, dass er sich Zeit nimmt und deshalb mehrmals zu uns kommt.
Die Frage bezieht sich meist auf den Versuch, eine ansässige Katze mit einer neuen zu vergesellschaften. Wir legen großen Wert auf eine eingehende Beratung und werden ausgehend von Ihren Beschreibungen versuchen, passende Kandidaten auszusuchen. Unser Ziel ist es, Rückgaben zu vermeiden (siehe nächster Punkt). Also: Nein – auf Probe geht das nicht, Ziel eines Auszugs ist eine dauerhafte Vermittlung. Nach vertrauendsvollen und offenen Beratungen ist es daher extrem selten, dass eine Rückgabe nötig wird.
Natürlich ist das möglich, es ist jedoch für die Katze ein schlimmer und belastender Vorgang. Deswegen legen wir so großen Wert auf eine gute Vorbereitung, eine große Sicherheit, dass sich alle gut verstehen und auf einen Ablauf, der auf unsere Erfahrungen aufbaut. Darum machen wir Vorab-Besuche, führen Gespräche und beurteilen das Verhältnis zwischen Ihnen und ihrem/ihren “Kandidaten”. Verlassen Sie sich einfach auf uns und seien Sie entspannt.
Wir kommen Sie besuchen und beurteilen, ob eine katzengerechte und dem jeweiligen Tier angemessene Umgebung vorliegt. Außerdem beraten wir Sie vor Ort zu allen Fragen rund um das Zusammenleben mit Katzen und geben Ihnen diverse Tipps.
Zu allererst: Sie “kaufen” bei uns keine Katzen sondern Sie entrichten eine Schutzgebühr. Wir betrachten unsere Tiere nicht als Ware. Diese Schutzgebühr richtet sich nach dem Alter der Katze, ihrer Rasse, aber auch nach den Kosten, die unserem Verein entstanden sind. Im Grunde herrscht eine Art Solidarprinzip, denn bestimmte Rassekatzen, die auch gemeinhin teurer sind, finanzieren ein paar andere Kandidaten mit. Die Schutzgebühr liegt – Ausnahmen ausgeklammert – zwischen 80 und 150 Euro. Sie spiegelt aber keinesfalls die tatsächlichen Kosten wieder, die oft ein Vielfaches höher sind.
Nein. Für einen Zeitraum von sechs Monaten verbleibt das formal-juristische Eigentum an der Katze beim Verein und Sie sind vorerst lediglich “Besitzer”. In dieser Zeit findet eine Nachkontrolle statt. Erst nach dem Ablauf dieser Frist geht auch formal das Eigentum auf den Halter über.
Wir kommen Sie besuchen und sehen nach dem Wohlbefinden der vermittelten Katze(n). Dabei achten wir auf den Gesundheitszustand, die Qualität des Fells und der Zähne und natürlich auf das Verhalten. Wir beurteilen Gewicht, Bewegungsabläufe, psychische Auffälligkeiten – eben alles, was man “von außen” beobachten kann und was auf das Befinden Rückschlüsse zulässt. Bei Änderungsbedarf erfolgt noch ein weiterer Besuch – das ist aber glücklicherweise eine seltene Ausnahme.

Beratungen

Selbstverständlich. Wir sind für jeden da, dem wir bei Fragen rund um die Katze behilflich sein können. Haben Sie aber bitte Verständnis dafür, dass wir manchmal einen Gesprächstermin vereinbaren müssen.
Das ist sehr wahrscheinlich. Wir sind schließlich nicht allwissend, verweisen aber gerne an entsprechende Experten oder erkundigen uns selbst. Wenn Sie Bedarf haben, können Sie auch gerne Literaturtipps von uns erhalten.
Nichts. Die Leistungen erbringen wir letztlich für die Tiere, deren Wohlbefinden unsere Entlohnung ist. Allerdings helfen Sie uns sehr, wenn Sie sich mit einer Spende oder einer Fördermitgliedschaft erkenntlich zeigen.
Holler Box